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close up of a female ear showing multiple ear piercings

Häufigste Probleme und Lösungen bei Ohrlöchern

Ohrpiercings sind heutzutage aufgrund ihres trendigen Charakters und der Schmuckstile sehr verbreitet. Man kann mit verschiedenen Looks experimentieren, von einfachen Ohrläppchenpiercings bis hin zu komplizierteren Designs wie Helix-Piercings oder einem kühnen Conch-Piercing. Bei unendlichen Stylingmöglichkeiten haben diese Piercings ihren Preis, aber dieser Leitfaden zeigt Ihnen die häufigsten Probleme bei Ohrpiercings und wie Sie diese beheben können.

Warum lieben Menschen Ohrpiercings?

Mit so vielen aufregenden Ohrpiercing-Optionen tauchen Sie in eine riesige Welt ein, um verschiedene Looks zu gestalten. „Stacked Ears“ sind heutzutage sehr verbreitet. Von einem klassischen Lobe-Piercing bis zu einem stilvollen Forward Helix-Piercing oder Tragus-Piercing hat jeder Punkt am Ohr seinen eigenen Namen und seine eigene Platzierung. Viele Menschen kombinieren gerne Ohrstecker, Helix-Ohrringe oder Creolen, um einen einzigartigen Ohr-Stack zu kreieren.

Jede Platzierung bietet ein anderes Aussehen und eine andere Heilungserfahrung. Doch egal, welchen Stil Sie wählen, alle Piercings erfordern eine gute Nachsorge.

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Häufige Probleme bei Ohrpiercings

Schwellung und Rötung

Eine leichte Schwellung ist nach dem Stechen der Ohren normal, insbesondere bei Knorpelpiercings wie dem Helix-Ohrpiercing oder dem Rook-Piercing.

Verwenden Sie zweimal täglich ein steriles Salzwasserspray, vermeiden Sie es, direkt auf dem Piercing zu schlafen, und drehen Sie den Schmuck nicht.

Infektion

Infektionen sind bei Knorpelpiercings wie dem Tragus-Piercing, dem Forward Helix oder dem Conch-Piercing häufiger, da sie länger zum Heilen brauchen und weniger durchblutet sind als das Ohrläppchen.

Reinigen Sie es vorsichtig mit Salzwasser, vermeiden Sie aggressive Reiniger wie Alkohol und suchen Sie einen Arzt auf, wenn Sie Eiter, Fieber oder sich ausbreitende Rötungen bemerken. Entfernen Sie den Schmuck nicht sofort, da dies die Infektion einschließen kann.

Keloide und Piercing-Beulen

Manche Menschen entwickeln kleine Beulen um die Piercingstelle herum. Dies ist bei Helix-Ohrringen, Flat-Piercings und Industrial-Piercings üblich. Keloide sind erhabene Narben, die größer als die ursprüngliche Wunde werden.

Legen Sie warme Salzwasserkompressen auf, verkleinern Sie den Schmuck, wenn er zu eng ist, und vermeiden Sie es, den Schmuck zu früh zu wechseln. Wenn die Beule nicht kleiner wird, konsultieren Sie einen professionellen Piercer oder Dermatologen.

Allergische Reaktionen

Viele Menschen reagieren auf Nickel oder billige Metalle in Ohrsteckern oder Creolen. Dies kann Juckreiz, Ausschlag oder anhaltende Reizungen verursachen.

Wählen Sie immer hochwertigen Piercing-Schmuck wie Titan, Gold oder Chirurgenstahl. Wenn die Reizung anhält, wechseln Sie zu hypoallergenen Ohrsteckern oder fragen Sie Ihren Piercer nach geeigneten Metallen.

Schlechte Platzierung des Ohrpiercings

Manchmal werden Piercings zu nah am Ohrrand oder in einem ungünstigen Winkel platziert. Dies kann dazu führen, dass der Schmuck unbequem sitzt oder sogar aus der Haut wandert.

Buchen Sie immer bei einem qualifizierten Fachmann, anstatt sich auf Einkaufszentrums-Kioske zu verlassen. Die Suche nach „Ohrpiercing in meiner Nähe“ und das Überprüfen von Bewertungen lizenzierter Studios ist ein guter Anfang.

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Wie man Probleme behebt, bevor sie schlimmer werden

  • Halten Sie es sauber: Verwenden Sie sterile Salzlösung, nicht Alkohol oder Wasserstoffperoxid, die die Haut austrocknen.
  • Hände weg: Vermeiden Sie es, frische Piercings zu drehen, zu berühren oder darauf zu schlafen.
  • Wählen Sie den richtigen Schmuck: Hochwertige Piercings und die richtige Art, wie Ohrstecker, Helix-Ohrringe oder Stäbe, reduzieren Reizungen.
  • Seien Sie geduldig: Die Heilungszeiten variieren, zum Beispiel heilen Ohrläppchenpiercings in 6–8 Wochen, aber Knorpelpiercings wie Daith-Piercings oder Rook-Piercings können 6–12 Monate dauern.
  • Suchen Sie einen Fachmann auf: Wenn Schwellungen, Eiter oder starke Schmerzen anhalten, konsultieren Sie einen Piercer oder Arzt.

Heilungszeiten für verschiedene Ohrpiercings

  • Lobe-Piercing / Zweites Ohrpiercing: 6–8 Wochen
  • Upper Lobe-Piercing / Flat Ear-Piercing: 2–3 Monate
  • Helix-Ohrpiercing / Forward Helix-Piercing: 6–9 Monate
  • Rook-Ohrpiercing: 6–12 Monate
  • Tragus-Piercing / Anti Tragus: 6–12 Monate
  • Daith-Piercing: 6–12 Monate
  • Conch-Piercing: 6–12 Monate
  • Industrial-Piercing: 9–12 Monate

Wann Sie sofort Hilfe suchen sollten

Wenn Sie Folgendes erleben:

  • Sich ausbreitende Rötung
  • Starke Schmerzen oder Schwellungen
  • Dicker grüner oder gelber Eiter
  • Fieber oder Schüttelfrost

Während die meisten Probleme mit Ohrpiercings zu Hause behoben werden können, können Infektionen unbehandelt ernst werden.

Wählen Sie einen vertrauenswürdigen Fachmann, befolgen Sie die Anweisungen zur Nachsorge und investieren Sie in hochwertige Ohrstecker oder Helix-Ohrringe. Mit Geduld und Sorgfalt können Sie Ihre Piercings jahrelang genießen.

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